Unser String-System
Sigenergy
Wechselrichter, Speicher und Ladepunkt aus einem System – gesteuert über eine einzige App. Mit dem Sigenergy Gateway läuft bei Stromausfall das ganze Haus weiter.
Für wen passt das?
Trifft mehr als ein Punkt auf Sie zu, lohnt sich ein Blick auf dieses System.
- Sie möchten einen Batteriespeicher, jetzt oder in ein paar Jahren
- Bei Stromausfall soll das Haus weiterlaufen, nicht nur eine Notsteckdose
- Sie fahren ein Elektroauto oder planen eines
- Eine Wärmepumpe ist vorhanden oder kommt noch
- Ihr Dach hat eine große, weitgehend unverschattete Fläche
- Sie möchten alles aus einer Hand statt Geräte von fünf Herstellern
Warum wir uns für Sigenergy entschieden haben
Wir haben in den ersten Jahren viele Systeme verbaut und dabei gemerkt, wo im Alltag die Probleme entstehen: nicht beim Modul, sondern an den Schnittstellen. Der Wechselrichter kommt von einem Hersteller, der Speicher von einem zweiten, die Wallbox von einem dritten – und wenn etwas nicht zusammenspielt, zeigt jeder auf den anderen.
Sigenergy bündelt Wechselrichter, Speicher und Ladepunkt in einem System mit einer gemeinsamen Steuerung. Das nimmt genau diese Reibung heraus, und es macht die Anlage für Sie im Betrieb einfacher: eine App, eine Logik, ein Ansprechpartner.
Was das im Alltag bedeutet
Die Anlage entscheidet selbst, wohin der Strom sinnvollerweise fließt. Mittags zuerst in den Haushalt, dann in den Speicher, dann ins Auto, der Rest ins Netz. Abends kommt der Strom aus dem Speicher zurück. Wenn Sie eine Wärmepumpe haben, lässt sich deren Betrieb auf die Sonnenstunden legen.
Sie müssen dafür nichts einstellen. Wer es genauer mag, kann in der App aber festlegen, was Vorrang hat – zum Beispiel, dass das Auto bis zum nächsten Morgen auf jeden Fall voll ist.
Was wir dabei übernehmen
Planung, Aufmaß per Drohne, Ertragssimulation, Montage, Elektrik, Netzanschluss und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Weil wir Dachdecker- und Elektromeisterbetrieb in einem sind, kommt nichts davon von einer fremden Firma.
Notstrom: was das konkret heißt
„Notstromfähig” steht in vielen Angeboten. Gemeint ist damit oft eine einzelne Steckdose am Wechselrichter, an der Sie im Ernstfall ein Verlängerungskabel anschließen dürfen.
Wir bauen das anders. Mit dem Sigenergy Gateway bekommt Ihr Haus eine echte Ersatzstromversorgung: Fällt das Netz aus, trennt sich die Hausinstallation automatisch ab und wird weiter aus Speicher und Photovoltaikanlage versorgt. Die Heizung läuft, der Kühlschrank läuft, das Licht bleibt an, der Router auch. Kommt das Netz zurück, schaltet das Gateway von selbst zurück.
Weil dabei in die Hausinstallation eingegriffen wird und die Anlage sich sauber vom Netz trennen muss, ist das Elektrikerarbeit mit Meisterverantwortung – kein Zubehör, das man dazustellt. Genau deshalb machen wir die Elektrik selbst.
Wie viel läuft dann wirklich weiter?
Die verfügbare Leistung ergibt sich aus zwei Werten: Wie viel Leistung kann der Speicher abgeben, und wie viel kann der Wechselrichter daraus machen? Der kleinere der beiden Werte bestimmt, was geht. Es nützt also nichts, nur an einer der beiden Schrauben zu drehen.
Praktisch heißt das: Licht, Kühlschrank, Router, Heizungspumpe und Fernseher sind kein Thema. Wenn aber gleichzeitig die Wärmepumpe anläuft, der Backofen heizt und jemand das Auto lädt, kommt jede Anlage an ihre Grenze – im Notstrombetrieb genauso wie im Alltag.
Schwarzstartfähig: die Anlage kommt von allein zurück
Ein Wort, das Sie in Angeboten selten lesen, obwohl es im Ernstfall den Unterschied macht. Schwarzstartfähig heißt: Die Anlage kann Ihr Hausnetz aus eigener Kraft aufbauen – ganz ohne Strom von außen.
Warum das nicht selbstverständlich ist: Viele Wechselrichter brauchen zum Starten eine anliegende Netzspannung als Orientierung. Fällt das Netz aus, während der Speicher gerade leer ist, bleiben sie schlicht aus – und zwar so lange, bis der Netzbetreiber wieder liefert. Auch dann, wenn draußen die Sonne scheint und die Module auf Ihrem Dach voll im Ertrag stehen. Genau in der Lage, in der man die eigene Anlage am dringendsten bräuchte, steht sie still.
Alle Notstromlösungen, die wir bauen, sind schwarzstartfähig. Ist der Speicher leer und das Netz weg, wartet die Anlage nicht: Sie fährt selbst hoch, sobald die Module genug liefern, versorgt das Haus und lädt den Speicher nebenbei wieder auf. Bei einem längeren Ausfall bedeutet das den Unterschied zwischen einem Haus, das jeden Morgen mit der Sonne wieder anspringt, und einem, das dunkel bleibt.
Warum wir für Notstrom zum zweiten Speicherblock raten
Wer Notstrom ernst meint, sollte nicht am Speicher sparen. Aus drei Gründen:
Mehr Leistung. Ein zweiter Block hebt die Grenze an, von der oben die Rede war. Sie können mehr Geräte gleichzeitig betreiben, statt im Ernstfall zu überlegen, was Sie zuerst abschalten.
Mehr Reserve, und sie ist einstellbar. Sie legen fest, welcher Anteil des Speichers für den Ernstfall reserviert bleibt und im Alltag nicht angetastet wird. Bei einem großen Speicher können Sie diese Reserve großzügig wählen, ohne im normalen Betrieb Eigenverbrauch zu verschenken. Bei einem knapp bemessenen Speicher müssen Sie sich zwischen beidem entscheiden.
Längere Unabhängigkeit. Mehr Kapazität heißt schlicht: Sie halten länger durch. Und weil die Photovoltaikanlage tagsüber weiter nachlädt, kann aus einem mehrstündigen Ausfall schnell ein Zeitraum werden, den Sie im Alltag gar nicht bemerken.
Der zweite Block kostet natürlich extra. Ob er sich für Sie lohnt, hängt davon ab, wie wichtig Ihnen Versorgungssicherheit ist – das ist eine Entscheidung, die Sie treffen, nicht wir. Wir sagen Ihnen nur, was Sie dafür bekommen.
Was Sie davon haben
Die Punkte, auf die es ankommt.
01
Ein Speicher, der mitwächst
Der Speicher besteht aus einzelnen Modulen. Sie starten mit der Größe, die heute zu Ihrem Verbrauch passt, und stellen später ein Modul dazu – ohne die Anlage umzubauen. Das ist bares Geld, wenn erst in drei Jahren das Elektroauto vor der Tür steht.
02
Eine App für alles
Erzeugung, Verbrauch, Speicherstand und Ladepunkt in einer Ansicht. Kein Wechseln zwischen drei Programmen, die sich gegenseitig widersprechen.
03
Bidirektionales Laden vorbereitet
Ihr Auto kann nicht nur laden, sondern abends auch wieder ins Haus zurückspeisen. Damit wird der Autoakku zum größten Speicher auf dem Grundstück. Voraussetzung ist ein Fahrzeug, das das unterstützt – das sind bislang wenige, es werden aber laufend mehr.
04
Notstrom für das ganze Haus
Mit dem Sigenergy Gateway bauen wir keine Notsteckdose ein, sondern eine echte Ersatzstromversorgung: Fällt das Netz aus, trennt sich Ihr Haus automatisch ab und läuft aus Speicher und Photovoltaik weiter. Licht, Kühlschrank, Heizung, Internet – Sie merken den Ausfall meist nur daran, dass beim Nachbarn dunkel ist.
05
Schwarzstartfähig
Alle Notstromlösungen, die wir bauen, können sich selbst wieder in Gang setzen – ohne Strom von außen. Selbst wenn der Speicher leer ist und das Netz weg bleibt, startet die Anlage, sobald die Sonne liefert. Nicht jedes System kann das.
06
Reserve, die Sie selbst festlegen
Sie bestimmen, welcher Teil des Speichers für den Ernstfall reserviert bleibt und im Alltag nicht angetastet wird. So steht bei einem Ausfall auch dann noch Energie bereit, wenn der Abend vorher lang war.
07
Alles von einem Ansprechpartner
Wechselrichter, Speicher, Gateway und Ladepunkt kommen vom selben Hersteller und werden von uns installiert und angemeldet. Bei einer Störung müssen Sie nicht klären, wer zuständig ist.
Ehrlich gesagt
Wo die Grenzen liegen.
Kein System passt überall. Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden – wir sprechen sie im Beratungstermin ohnehin an.
- Auf verschatteten oder stark verwinkelten Dächern spielt das System seine Stärken nicht aus. Dann ist Atmoce die bessere Wahl – siehe unten.
- Wie bei jedem String-System liegen zwischen Dach und Wechselrichter im Betrieb mehrere hundert Volt Gleichspannung an.
- Der Preis liegt über dem einer einfachen Anlage ohne Speicher. Ob sich der Speicher für Sie rechnet, hängt an Ihrem Verbrauch – das rechnen wir vorher gemeinsam durch, statt es zu behaupten.
- Notstrom mit spürbarer Leistung braucht einen entsprechend großen Speicher. Wir empfehlen dafür einen zweiten Speicherblock – der kostet extra. Warum wir trotzdem dazu raten, steht weiter unten im Text.
Zum Ansehen
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Sobald das passende Video ausgewählt ist, erscheint es hier.
Häufige Fragen
Kann ich den Speicher später vergrößern?
Ja. Der Speicher ist modular aufgebaut, weitere Module lassen sich nachrüsten, ohne die bestehende Anlage umzubauen.
Funktioniert die Anlage bei Stromausfall weiter?
Ja, mit dem Sigenergy Gateway. Es trennt Ihr Haus bei einem Netzausfall automatisch vom Netz und versorgt es weiter aus Speicher und Photovoltaikanlage – nicht nur eine einzelne Steckdose, sondern das gesamte Haus. Sobald das Netz zurück ist, schaltet es ebenso automatisch zurück. Wie lange Sie durchhalten, hängt an der Speichergröße und daran, was gerade läuft; tagsüber lädt die Anlage nebenbei weiter nach.
Wie viel Leistung steht im Notstrombetrieb zur Verfügung?
Zwei Werte begrenzen das: wie viel Leistung der Speicher abgeben kann und wie viel der Wechselrichter daraus machen kann. Es zählt immer der kleinere der beiden. Deshalb empfehlen wir für einen ernst gemeinten Notstrombetrieb einen zweiten Speicherblock – der hebt genau diese Grenze an. Was in Ihrem Fall herauskommt, rechnen wir bei der Auslegung aus und sagen es Ihnen vorher, nicht hinterher.
Kann der Speicher leer sein, wenn der Strom ausfällt?
Vorbeugen lässt sich mit der einstellbaren Reserve: Ein Teil des Speichers bleibt im Alltag unangetastet und steht nur für den Ernstfall bereit. Je größer der Speicher, desto großzügiger können Sie diese Reserve wählen – auch deshalb raten wir beim Thema Notstrom zum zweiten Speicherblock. Und selbst wenn der Speicher doch einmal leer sein sollte, bleibt es nicht dunkel: Unsere Anlagen sind schwarzstartfähig und laufen von allein wieder an, sobald die Sonne liefert.
Was bedeutet schwarzstartfähig?
Dass die Anlage das Hausnetz aus eigener Kraft aufbauen kann, ohne Strom von außen. Viele Systeme brauchen zum Starten eine anliegende Netzspannung als Orientierung – fällt das Netz aus, während der Speicher leer ist, bleiben sie aus, bis der Netzbetreiber wieder liefert. Auch dann, wenn die Sonne scheint und die Module auf dem Dach voll im Ertrag stehen. Alle Notstromlösungen, die wir bauen, können sich stattdessen selbst hochfahren.
Im Beratungstermin prüfen wir das an Ihrem Dach.
Wir nehmen das Dach per Drohne auf, rechnen die Varianten durch und legen Ihnen die Zahlen nebeneinander. Unverbindlich und kostenlos.
Und wie geht es dann weiter? So läuft es bei uns ab – vom ersten Anruf bis zur angemeldeten Anlage.
Weitere Systeme im Überblick
- GrundlagenString- oder Modulwechselrichter?Passt, wenn Sie erst einmal verstehen wollen, worüber alle reden.
- Unser Modulwechselrichter-SystemAtmocePasst, wenn Ihr Dach Schatten, Ecken oder mehrere Ausrichtungen hat.
- Unsere PVT-ModuleTriple SolarPasst, wenn eine Wärmepumpe kommt und kein Außengerät im Garten stehen soll.
- EntscheidungshilfeWelches System passt zu mir?Vier Fragen zu Dach, Speicher, Auto und Heizung – am Ende ein Vorschlag.